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Baustart für erste neue Mainzer Straßenbahn: Fertigung des Rohbaus in Salzgitter läuft – Auslieferung ab Ende 2011 geplant

MAINZ/SALZGITTER. Ein weiterer Meilenstein in der Beschaffung der neuen Mainzer-Straßenbahn des Typs „Variobahn“ durch die Mainzer Verkehrsgesellschaft (MVG) ist erreicht. Jetzt erfolgte der offizielle Startschuss zur Fertigung des Rohbaus der ersten neuen Mainzer Straßenbahn in Salzgitter.

Zum Beginn der Rohbaufertigung begutachteten MVG-Geschäftsführer Gunter Rebahl und Betriebsleiter Reiner Unnerstall den Rohbaulieferanten „Bozankaya“ in Salzgitter. Viel Handarbeit und Edelstahl sind notwendig, um den Rohbau einer Straßenbahn mit einem Endgewicht von etwa 8 Tonnen zusammenzuschweißen. Erst wenn diese Rohbauarbeiten abgeschlossen sind, geht das Fahrzeug nach Berlin zur weiteren Montage.

Die Metall&Kunststoff GmbH „Bozankaya“ fertigt ebenfalls im Auftrag der Stadler Pankow GmbH die Rohbauten für die neuen Straßenbahnen der Städte Potsdam, Bochum, Lyon, Graz und Bergen.

Das erste Mainzer Rohbau-Fahrzeug soll im Februar 2011 fertig gestellt sein. Die Stahlkonstruktionen der restlichen acht für die MVG bestimmten Variobahnen werden dann jeweils innerhalb von drei Monaten zusammengeschweißt. Klappt alles wie geplant, könnte die erste der insgesamt neun neuen Mainzer Straßenbahnen Ende 2011 ausgeliefert werden. Zug um Zug folgen danach die weiteren Fahrzeuge. Voraussichtlich wird der letzte für Mainz bestimmte Rohbau im Juli 2012 fertig werden. Die Mainzer Verkehrsgesellschaft wird insgesamt 20 Millionen Euro in die neuen Niederflurbahnen investieren.

Die Variobahnen der Firma Stadler sind etwa 30 Meter lang und bieten 174 Fahrgästen Platz. Es gibt 65 Sitzplätze und acht Klappsitze. Die neuen Niederflurstraßenbahnen verfügen über vier Einstiegstüren und sind mit Klimaanlagen ausgestattet.

Foto: Nicole Mosblech (rechts), Projektleiterin der Stadler Pankow GmbH, übergibt symbolisch das erste angefertigte Stahl-Bauteil unter den Augen von Michel Schluch, Geschäftsführer der Bozankaya GmbH (zweiter von links), an MVG-Geschäftsführer Gunter Rebahl (links) und MVG-Betriebsleiter Reiner Unnerstall (zweiter von rechts).

zurück07.09.2010
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