Mainzigartig Mobil
Aktionen

Das Fahrgastgremium der MVG hat getagt

Im März 2013 tagte zum ersten Mal das neue Fahrgastgremium der Mainzer Verkehrsgesellschaft. Zu dieser Sitzung wurde die Öffentlichkeit aufgerufen, Anregungen bei der MVG einzureichen. Insgesamt wurden 40 Anregungen eingereicht und in der Sitzung des Fahrgastgremiums diskutiert und gemeinsam mit den Vertretern der MVG wurden Antworten erarbeitet. Diese können Sie weiter unten einsehen.

Wir bedanken uns für die zahlreichen Anregungen der Mainzer Bürgerinnen und Bürger und hoffen mit den erarbeiteten Antworten zur Klärung der Sachverhalte beigetragen zu haben. Vielen Dank.


Fahrgast Florian Haug aus Mainz regt an:

Als Mieter eines Ateliers auf dem Layenhof möchte ich gerne folgendes anregen:
Für die Linie 58, die wechselweise bis Finthen/Theodor-Heuss-Straße oder Wackernheim fährt, könnte man doch, wenn sie nicht bis Wackernheim durchfährt, ihren End-/Pauseplatz von der Theodor-Heuss-Straße auf den Layenhof (immerhin Mainzer Stadtgebiet!) verlegen.
Für die FahrerInnen wäre das ca. 3 Minuten Mehraufwand. Für die Anlieger des Layenhofs eine Riesenverbesserung der Verkehrsanbindung! Des Weiteren wäre die Einrichtung einer MVGmeinRad-Station auf dem Layenhof sehr schön.

Antwort durch die zuständige Fachabteilung:

Anregung wird aufgegriffen und zum nächsten Fahrplanwechsel umgesetzt, falls in ausreichendem Maße Wendezeiten zur Verfügung stehen.

Die Errichtung weiterer MVGmeinRad-Stationen außerhalb des Mainzer Autobahnrings wird im Jahr 2014 geprüft.


Ein Fahrgast aus Mainz regt an:

- Handyverbot in Bus und Straßenbahn
- Linie 64 auch in den Vormittagsstunden alle 20 Minuten
- Fahrradmitnahme als Aushang in den Bussen deklarieren, wer Vorrang hat (Rollstuhl, Kinderwagen) damit nicht immer die Busfahrer den "schwarzen Peter" durch die Fahrgäste zugeschoben bekommen und sich Beschimpfungen anhören müssen

Ansonsten bin ich meistens sehr zufrieden mit der MVG, vielen Dank an alle!

Antwort durch die zuständige Fachabteilung:

Die MVG hat sich vor ca. zehn Jahren – nachdem klar war, dass das Handy keine Auswirkungen auf die Technik der Fahrzeuge hat – dazu entschlossen, die Nutzung des Handys zuzulassen. Warum?

Letztendlich müssen Bus und Bahn Wettbewerbsvorteile haben. Dazu gehören, dass man die Augen schließen und sich entspannen oder auch lesen kann. Zudem zählen wir die Nutzung des Handys dazu, wohlwissend, dass es ein kritisches Thema sein kann, wenn die Kunden dieses Angebot überstrapazieren, indem Sie sich nicht an die Gepflogenheiten eines gewissen, gesellschaftlichen Umgangs miteinander halten – sprich: In einem angemessenen Ton sprechen. Dennoch wollen wir aus den oben genannten Gründen an der Regelung festhalten.

Sollte man sich von zu laut telefonierenden Fahrgästen gestört fühlen, kann man jederzeit das Fahrpersonal ansprechen und um Mithilfe bitten, dafür zu sorgen, dass das Gespräch leiser geführt wird.

Der 20-Minuten-Takt in den Vormittagsstunden bedeutet einen deutlich höheren Aufwand, der nicht durch zusätzliche Fahrgeldeinnahmen auszugleichen ist. Auch die in der Regel deutliche niedrigere Fahrgastnachfrage rechtfertigt keine Taktverbesserung.

Der Busfahrer hat das Hausrecht im Fahrzeug und es gehört zu seinen Aufgaben, im Fahrzeug bei engen Platzverhältnissen in Konfliktfällen einzugreifen. Außerdem gibt es bereits diesbezügliche Plakate in Form von "Fair geht vor".


Fahrgast Bernhard Plöger aus Mainz regt an:

Seit Einführung der neuen Straßenbahnen beschäftigt mich folgendes:
Im Gegensatz zu den bisherigen, alten Straßenbahnen befindet sich an den Türen der neuen Straßenbahnen innen ein Druckknopf mit der Bezeichnung "Stop".
Bei den alten Straßenbahnen hatte man sich an die Bezeichnung "Tür" gewöhnt und konnte mit diesem Druckknopf auch das sichtbare Haltzeichen auslösen.

Wie ist das nun genau bei den neuen Straßenbahnen - ist der Druckknopf "Stop" nur zum Auslösen des Haltezeichens gedacht oder kann ich mit diesem gezielt auch die Tür öffnen?
Obwohl ich als Fahrgast mit dem Druckknopf "Stop" schon auch automatisch das Öffnen der Tür auslöse, bin ich mir aber nach wie vor nicht sicher, ob nicht doch das Öffnen der Tür durch die/den Fahrer/in erfolgte bzw. die Tür sich von selbst automatisch öffnete.

Auf alle Fälle denke ich, wäre es wohl besser gewesen, wenn man diesen Knopf mit beiden Bezeichnungen versehen hätte, nämlich "Stop" und "Tür", soweit er, was ich annehme, beide Funktionen ausüben soll.

Antwort durch die zuständige Fachabteilung:

Mit dem Druckknopf "Stop" kann der Kunde auch die Tür öffnen. Der Vorschlag, den Knopf sowohl mit dem Schriftzug "Stop" als auch mit dem Schriftzug "Tür" zu versehen, wird zeitnah umgesetzt.


Ein Fahrgast aus Mainz regt an:

Zur nächsten Sitzung des Fahrgastgremiums möchte ich folgende Anregungen einbringen:
1. Nahezu alle Stadtbusse sind mit Klimaanlagen ausgerüstet. Dennoch werden immer wieder alle Fenster und Dachluken aufgerissen, sodass es im gesamten Bus sehr stark zieht. In diesem Fall zeigt die Klimaanlage trotz maximalem Betrieb keinerlei Wirkung und es wird nur unnütz Energie verbraucht. In diesem Fall wäre es besser Kippfenster und Dachluken zu verschließen und diese nur im Notfall zu öffnen. Diese zugigen Busse sind jedenfalls dafür verantwortlich, dass ich den ÖPV nur dann benutze, wenn es nicht anders geht. Ansonsten benutze ich mein Auto mit einer zugfreien Klimaanlage.

2. Die Pünktlichkeit ließe sich evtl. dadurch verbessern, dass man ggf. Zeitpuffer, also längere Wartezeiten an bestimmten Haltestellen einführt um so Verspätungen aufholen zu können. Ich komme lieber an paar Minuten später ans Ziel, als mit einer Verspätung.

Antwort durch die zuständige Fachabteilung:

1. Wir vermuten, dass hier die Heizung (Lüftung) gemeint wird, da unsere Fahrzeuge nicht mit Klimaanlagen versehen sind. Allerdings sehen wir hier keine Möglichkeit, weiter zu helfen. Die Fenster können von jedem Fahrgast geöffnet werden. Wir appellieren daher, auf gegenseitige Rücksichtnahme der Fahrgäste sowie deren selbstständiges Handeln in Bezug auf Schließung der Fenster. Auf Anfrage kann der Fahrer jederzeit die Dachluken schließen.

2. Die Einrichtung von Zeitpuffer im Tagesverkehr ist nicht vorgesehen, da aufgrund der dichten Taktfolge und des insgesamt beengten Raumes in Mainz keine Warteflächen zur Verfügung stehen. Die Verkehrsverhältnisse, welche Verspätungen verursachen, sind zudem an vielen Stellen sehr unregelmäßig.


Fahrgast Michael Scholl aus Mainz regt an:

Ich würde es begrüßen, wenn Sie in Ihrem Kreis das Thema „Nutzung von Mobiltelefonen in Bussen und Straßenbahnen“ diskutieren könnten. Viele Fahrgäste führen ihre Gespräche z.T. in lautstarker und lang andauernder Art und Weise. Hier hat sich mittlerweile eine dreiste Rücksichtslosigkeit etabliert. Ich plädiere daher für ein „Handyverbot“.

Antwort durch die zuständige Fachabteilung:

Die MVG hat sich vor ca. zehn Jahren – nachdem klar war, dass das Handy keine Auswirkungen auf die Technik der Fahrzeuge hat – dazu entschlossen, die Nutzung des Handys zuzulassen. Warum?

Letztendlich müssen Bus und Bahn Wettbewerbsvorteile haben. Dazu gehören, dass man die Augen schließen und sich entspannen oder auch lesen kann. Zudem zählen wir die Nutzung des Handys dazu, wohlwissend, dass es ein kritisches Thema sein kann, wenn die Kunden dieses Angebot überstrapazieren, indem Sie sich nicht an die Gepflogenheiten eines gewissen, gesellschaftlichen Umgangs miteinander halten - sprich: In einem angemessenen Ton sprechen. Dennoch wollen wir aus den oben genannten Gründen an der Regelung festhalten.

Sollte man sich von zu laut telefonierenden Fahrgästen gestört fühlen, kann man jederzeit das Fahrpersonal ansprechen und um Mithilfe bitten, dafür zu sorgen, dass das Gespräch leiser geführt wird.


Fahrgast Tobias Liesenfeld aus Mainz regt an:

Ich bin Besitzer eines Jahresabos und nutze dieses in erster Linie für Fahrten zur Arbeitsstätte, aber auch für private Fahrten.

Meine Anregung: Die MVG besitzt schon einen Twitter-Account. Meiner Ansicht nach könnte dieser sehr viel stärker genutzt werden. Dies zum einen für die Bekanntgabe der Neuigkeiten, die auch auf der MVG-Homepage zu finden sind (z.B. Sonderfahrpläne, Aktionen etc.). Zum anderen sehe ich dieses Tool aber auch als sehr gute Möglichkeit, um auf aktuelle Änderungen/ Störungen o.ä. im Netz hinzuweisen. Hier könnten dann bspw. die Nachrichten kommuniziert werden, die auch auf den digitalen Fahrplänen als Auskunft bei aktuellen Änderungen/ Störungen laufen. Auf diesem Weg könnte man sehr gut die Möglichkeiten von Twitter nutzen, aktuell und prägnant wichtige Infos zu geben.

Antwort durch die zuständige Fachabteilung:

Zurzeit ist die MVG nur mit MVGmeinRad bei Facebook in sozialen Medien. Ein Einstieg mit der Sparte Bus und Bahn bei Facebook und Google+ ist angedacht.

Im Rahmen dieses Projektes Soziale Medien wurde natürlich auch über eine Nutzung von Twitter nachgedacht. Diese macht aber nur dann Sinn, wenn – und das ist der Anspruch der MVG – man es "richtig macht". Dies ist jedoch mit erheblichem (personellen) Aufwand verbunden. Daher wird es in einem ersten Schritt kein Twitter bei der MVG geben. Die MVG hat auch derzeit keinen Twitter-Account. Selbstverständlich werden wir die Entwicklung der sozialen Medien aber intensiv beobachten.

Bei den aktuellen Änderungen konzentrieren wir uns auf die genaue Nutzung unserer mittlerweile über 100 elektronischen Tafeln an den Haltestellen und den Ausbau der Echtzeiten im Internet, sodass man dies auch mit seinem Smartphone zum Beispiel abrufen kann. Auch dies ist bis Anfang 2014 vorgesehen.


Ein Fahrgast aus Gustavsburg regt an:

Da ich im Wochenblatt und auch auf eurer Homepage gesehen habe, das man noch bis zum 1 März Vorschläge einsenden kann. Dies mache ich auch, denn in unserem Ort [Seit 21.02.13 auch Stadt] ist die Bus Verbindung gut, leider gibt es noch ein paar Lücken die man eigentlich einfach Lösen könnte. Denn bei Gustavsburg gibt es einen Penny, der Rest Lidl, Rossmann, Kik, Tegut
und K&k Befindet sich bei uns im Gewerbegebiet. Dieses ist mit dem Auto gut zu erreichen auch zu fuß aber für ältere Leute nicht. Daher wäre mein Vorschlag eine Buslinie dort hin zu machen, so würde man auch dann automatisch die Geschäfte/Gärten auch im Gewerbegebiet gut erreichen, außerdem sind Bushaltestellen schon vorhanden. Die wurden dort einmal hingebaut aber nie richtig verwendent. Ich habe ihnen noch eine Datei mit geschickt, wie der Linienverlauf sein könnte.

Antwort durch die zuständige Fachabteilung:

Eine Buslinie wie skizziert existierte bereits, wurde aber mangels Nachfrage wieder eingestellt.
Auch nach inzwischen vier Jahren hat sich in diesem Gebiet keine nennenswerte Änderung ergeben, weshalb wir dem Vorschlag nicht näher treten wollen.


Ein Fahrgast aus Mainz regt an:

Zu den Fußballspielen von Mainz 05:
Kann man von der Sonderlinie Hauptbahnhof - Coface-Arena einige Busse ab den Mainzer Vororten fahren lassen.
Von Laubenheim über Weisenau Alter Friedhof zur - Coface-Arena
Gonsenheim über Jakob-Stefan-Str.- Coface-Arena
Mombach über die Neustadt - Coface-Arena

Antwort durch die zuständige Fachabteilung:

Es gibt bereits Busse, welche in den Vororten starten und direkt zur Coface-Arena verkehren. Die Fahrzeiten hierzu werden regelmäßig auf "mvg-mainz.de"  veröffentlicht.

Direktfahrten bestehen i.d.R. bei den Linien 6, 55, 57, 61, 64.


Ein Fahrgast aus Mainz-Gonsenheim regt an:

Ich nutze die MVG um von Gonsenheim zum Mainzer HBF zu kommen um von dort aus weiter zu meinem Arbeitsplatz Frankfurt-Flughafen zu gelangen.

Nach der Fahrplan Umstellung ist es leider so das , wenn ich vom Spätdienst komme, Ankunft S8 am HBF 22:55 Uhr, die STR 50/51 schon 5 Min weg ist, die nächste kommt erst um 23:20 Uhr.
Das heißt ich muss, wie so viele andere Nutzer 25 Min. warten.
Vor der Fahrplan Umstellung war die Abfahrt der STR 50/51 am HBF um 23:00 Uhr. Das war sehr gut und kundenfreundlich für die sehr vielen Nutzer dieser Verbindung ex S8.
Auch haben die meisten STR-Fahrer wenn es mal knapp war gewartet bis die ganzen Leute aus der S 8 in Ihrer STR waren.

SCHADE, dass dies nun warum auch immer nicht mehr so ist.

Für mich und ich denke ich kann da im Namen aller Nutzer die Abends mit der S8 ankommen, ist die jetzige Lösung sehr, sehr schlecht gelöst.

Antwort durch die zuständige Fachabteilung:

Prinzipiell müssen wir um Verständnis bitten, dass wir schnelle Anschlüsse von der S-Bahn immer nur zu einem Teil unserer Linien anbieten können. Würden wir alle Linien auf die S-Bahn ausrichten, entstünden auf allen Strecken im Liniennetz lange Taktzeiten von lediglich 30 Minuten. Durch die seit einigen Jahren praktizierte versetzte Abfahrt unserer Linien in den Abendstunden wird der S-Bahn-Anschluss zwar nicht in alle Stadtteile erreicht, dafür können wir auf unseren Hauptachsen auch abends einen 10-Minuten-Takt anbieten. Da der Großteil unserer Fahrgäste innerhalb des Stadtgebiets unterwegs ist, möchten wir von diesem dichten Takt keinesfalls abrücken.
Bislang bestand abends ein Anschluss von der S-Bahn zur Linie 50 in Richtung Finthen; dieser musste leider aufgegeben werden, um unsere Angebot für unsere Fahrgäste innerhalb der Stadt zu optimieren:

Zum Fahrplanwechsel zum 9. Dezember wurden bei einigen Linien, unter anderem eben auch der Linie 50 in Richtung Finthen, Fahrzeitverschiebungen im Abend- und Sonntagsverkehr vorgenommen. Es handelt sich hierbei um eine Maßnahme, um die Pünktlichkeit und Anschlusszuverlässigkeit in unserem Liniennetz zu diesen Zeiten zu erhöhen.
Bei der Linie 50 stellte sich die Situation bislang so dar, dass unsere Fahrzeuge abends und sonntags an der Endstation Hechtsheim/Bürgerhaus eine Standzeit von 31 Minuten hatten, während an der Römerquelle in Finthen nur fünf Minuten Puffer blieben. Ähnlich unter anderem bei der Buslinie 60, bei der die Standzeit in Ginsheim bei fast einer halben Stunde lag, während sie in Mombach abends nur zwei Minuten betrug. Dadurch konnten Verspätungen aufgrund fehlender Pufferzeiten schnell von der Hin- auf die Rückfahrt übertragen werden.

Folge der knappen Wendezeiten an einigen Endstationen war weiterhin, dass nur sehr bedingt auf verspätete Anschlussfahrzeuge anderer Linien gewartet werden konnte, da das Warten auf den Anschluss eine Verspätung erzeugt hätte, die an der Endstation nicht mehr hätte aufgefangen werden können. Auch die von Ihnen geschilderte und leider auch von uns immer wieder beobachtete Abfahrt einiger FahrerInnen, obwohl sich gerade Umsteiger vom Zugverkehr dem Fahrzeug nähern, kann in einigen Fällen auf die bisherigen recht knappen Wendezeiten zurückgeführt werden, die zu einer sehr pünktlichen Abfahrt motivierten.

Um nun eine gleichmäßige Verteilung der Standzeiten an beiden Endstationen zu erreichen, wurden zum 9. Dezember die Fahrzeiten von Linie 50 in Richtung Finthen und Linie 60 in Richtung Mombach getauscht.  Dadurch kann die Linie 50 von der S-Bahn aus Frankfurt leider nicht mehr direkt erreicht werden. Aufgrund der gleichmäßig verteilten Wendezeiten ist dafür jedoch ist mit einer Abnahme der Verspätungen innerhalb unseres Liniennetzes zu rechnen Weiterhin können wir nun die Anschlusssicherheit in unserem Liniennetz in den Abendstunden durch gezieltes Abwarten auf verspätete Fahrzeuge erhöhen. Voraussetzungen dafür sind die nun vorgenommenen Fahrzeitverschiebungen.

Für die Ihnen daraus entstehenden Unannehmlichkeiten möchten wir, angesichts der aus der umgesetzten Maßnahme entstehenden Vorteile für einen Großteil unserer Fahrgäste, um Verständnis bitten.

Bei der Planung haben wir einige Alternativen vorgesehen, um in Richtung Gonsenheim weiterhin schnelle Anschlüsse von der S-Bahn anbieten zu können:
- Ab Hauptbahnhof bis Zwerchallee verkehrt nun die Linie 60 in der bisherigen Zeitlage der Linie 50.
- Um 23.06 Uhr fährt ab Hauptbahnhof die Regionalbahn in Richtung Alzey mit Halt in Mainz-Waggonfabrik und Mainz-Gonsenheim mit einer Fahrzeit von nur vier bzw. sieben Minuten.
- Weiterhin kann die Linie 62 genutzt werden, die um 23.00 Uhr am Hauptbahnhof in Richtung Wildpark über Krongarten abfährt.

Wir hoffen, dass für Sie eine dieser Alternativen in Frage kommt.


Ein Fahrgast aus Frankfurt regt an:

Ich pendle jeden Morgen und Abend zwischen Frankfurt (Elisabethenstraße) und Mainz (Vor der Frecht  Bus 68 oder Essenheimerstraße Bus 6) zu meinem Arbeitsplatz. Ab Mainz Kastel (Brückenkopf) bis zur Universität ist der Zustand in den Semester- und Schulzeiten unerträglich. Die automatischen Türen gehen nicht zu, die Busse sind zu voll, zeitweise kann man nicht mitfahren und die Busse sind zu spät. Es herrscht oft eine aggressive Stimmung unter den Fahrgästen und sehr oft verpasse ich meinen halbstündigen Eisenbahnanschluss nach Frankfurt.
Ich sehe bist jetzt noch keine deutliche Verbesserung und Endlastung. Warum nicht?
Ich weiß, dass sie Sonderbusse in Richtung Uni einsetzen und der Takt der Linie 6 erhöht ist, diese Maßnahmen aber nicht ausreichen.

Nun meine Vorschläge, bitte:
 1. Ermitteln Sie genauer die Stoßzeiten um gezielter den Sonderverkehr zu regeln
2. Setzen Sie Expressbusse ein wie in Großstädten schon vorhanden und klammern damit den Berufsverkehr von dem erhöhten Studenten- und Schüleraufkommen aus und umgehen dieses.
3. Installieren Sie ein anderes Sicherheitssystem für die Türen in den großen Gelenkbusse damit diese, trotz hohem Personenaufkommen pünktlich abfahren können.

Bitte beachten Sie, dass meine Monatsfahrkarte nun mehr 164 Euro kostet und ich für diese Preis einen einigermaßen komfortable Beförderung erwarten kann, die nur in der Kleinstadt Mainz schon seit über 2 Jahren nicht gegeben ist. In Frankfurt (Fvv) bekommt man es geregelt. Warum nicht in Mainz?

Antwort durch die zuständige Fachabteilung:

1. Wir ermitteln bereits Stoßzeiten und haben dementsprechend das Fahrtenangebot erhöht. Hierzu stehen wir in Kontakt mit Hochschulen, Schulen und großen Arbeitgebern.

2. Es verkehren bereits Expressbusse auf einzelnen ausgewählten und besonders hoch belasteten Streckenabschnitten insbesondere im Bereich der Universität.

3. Die neuen Busse haben bereits Schließvorrichtungen, bei denen die Lichtschrankensicherung deaktiviert werden kann, um somit auch bei hohem Fahrgastaufkommen beschleunigt die Haltestelle verlassen zu können. Bei den älteren Fahrzeugen ist eine diesbezügliche Nachrüstung leider nicht möglich. Ferner versuchen wir mittels Ansagen die Fahrgäste dahingehen zu sensibilisieren, im Fahrzeug aufzurücken und nicht die Türbereiche zu blockieren.

Wir beobachten regelmäßig den Linienverkehr und bemühen uns im Rahmen unserer technischen und personellen Ressourcen stets auf Engpässe zu reagieren. Auf die täglichen und jahreszeitlichen  Schwankungen im Fahrgastaufkommen können wir aber nicht immer so reagieren, dass stets eine in hohem Maße komfortable Fahrt garantiert werden kann.


Ein Fahrgast aus Mainz-Münchfeld regt an:

Ich würde mir wünschen dass an der Haltestelle Richard-Schirrmann-Straße der Linie 57 Richtung Mainz-Kastel ein Wartehäuschen eingerichtet wird; gern mit elektronische Anzeige ob sich das warten auf die 57 lohnt (gerade im morgendlichen Berufsverkehr hat die 57 arge Verspätungen), oder ob man den Fußweg zum Münchfeld, Linie 56 in Kauf nimmt.

Außerdem wäre eine Anzeige an der Haltestelle Jägerhaus der Linie 50/51 Richtung Hechtsheim Bürgerhaus sinnvoll, um die Wartezeit auf den Bus 67/76 zu wissen.

Zur elektronischen Anzeige noch eine Anmerkung; leider "verschwinden" überfällige Busse von der Anzeige zu Gunsten von Bussen die erst in 10-15 Minuten erwartet werden. Man ist immer unsicher ob der Bus verpasst wurde oder "nur" Verspätung hat und ob sich das Warten lohnt oder man eine Ausweichmöglichkeit in Anspruch nimmt.

Zusätzlich möchte ich noch erwähnen, dass die Sitzbänke an den Haltstellen am Hauptbahnhof leider immer noch von Obdachlosen etc. als Parkbank genutzt werden. Die Hinweise Schilder werden ignoriert. Hier wären Kontrollen wünschenswert.

Antwort durch die zuständige Fachabteilung:

1. Haltestelle Richard-Schirrmann-Straße: Hier sind leider wegen des geringen Platzes keine Wartehalle und dementsprechend auch kein DFI möglich.

2. Inzwischen  sind alle elektronischen Anzeiger (DFI) verplant, an der Haltestelle Jägerhaus C lässt das Budget leider keinen DFI mehr zu.

3. Das elektronische System arbeitet derzeit leider noch nicht perfekt. Die Mängel sind uns bekannt und wir bemühen uns um stetige Verbesserung.

4. Am Hauptbahnhof werden regelmäßige Kontrollen durch das Ordnungsamt der Stadt Mainz durchgeführt. Beschwerden bitten wir an die Telefonnummer 12-2477 zu richten.


Ein Fahrgast aus Mainz regt an:

Mir ist aufgefallen, dass die Linien 61 und 63 in Richtung Laubenheim Hans-Zöllerstraße (Riedweg) immer fast zeitgleich am Höfchen abfahren (3 Minuten Unterschied) und in Laubenheim z.B. Oppenheimerstraße ankommen  (10 Minuten Unterschied).
Kann man die Linien nicht besser aufeinander abstimmen, um eine gleichmäßigere Verteilung von Abfahrt und Ankunft zu erreichen?

Da die Anbindung nach Laubenheim in den Früh- und Abendstunden sehr zu wünschen übrig lässt,- die Linien 61 und 63 fahren selten, die Linie 64 macht einen Umweg über Frankenhöhe (und Großberg)-, würde ich vorschlagen die Linie 60 nach und von Ginsheim während dieser Zeiten - zur besseren Anbindung- über Laubenheim fahren zu lassen.

Abfahrtszeiten:
Linie 61 in Richtung Laubenheim:
Höfchen (Hans-Zöller-Straße): 12.28, 13.08, 13.48, 14.28, 15.08, 15.48, 16.28, 17.08

Linie 63 in Richtung Laubenheim:
Höfchen (Hans-Zöller-Straße): 12.25, 13.05, 13.45, 14.25, 15.05, 15.45, 16.25, 17.05, 17.45

Ankunftszeiten:
Linie 61 in Richtung Laubenheim:
Oppenheimer Straße: 12.07, 12.43, 13.23, 14.03, 14.43, 15.23, 16.03, 16.43, 17.23, 18.03

Linie 63 in Richtung Laubenheim:
Oppenheimer Straße: 12.14, 12.53, 13.33, 14.13, 14.53, 15.33, 16.13, 16.53, 17.33, 18.13

Antwort durch die zuständige Fachabteilung:

Aufgrund der völlig unterschiedlichen Streckenführungen der Linien 61 und 63 ist eine Fahrplanabstimmung nur für die Haltestelle Höfchen nicht möglich. Beide Linien müssen an unterschiedlichen Stellen und im Streckenverlauf mit weiteren Linien koordiniert werden, weshalb die gewünschten Fahrplanmaßnahmen nicht realisiert werden können.

Uns ist bewusst, dass die derzeitigen Fahrplanlagen auf Kritik stoßen, Verbesserungen sind aber nur durch  eine völlige Neuordnung der Linienführungen zu realisieren. Eine umfassende Netzänderung ist im Zusammenhang mit der Inbetriebnahme der neuen Straßenbahnstrecke zum Lerchenberg angedacht.


Fahrgast Richard Wagner aus Mainz regt an:

Betreff : Heimspiele am Abend Anpfiff 20.30 Uhr.
Nach Beendigung des Spieles finde ich das man zusätzlich 1 oder 2 Busse einsetzen sollte mir persönlich ist es schon passiert das ich am Bahnhof in die 56 Einsteigen wollt und der Bus war schon so voll das ich nicht mehr hinein kam, also warten auf den nächsten, es hatten sich so viele Fans angesammelt das ich den nächsten auch nicht mehr hinein kam weil dieser ebenfalls zu voll war.
Währ mal eine Überlegung wert ob man nicht noch einen oder zwei zusätzlichen Bus um die Späte Uhrzeit noch ein setzt
Ps. Ich bin dann nach Hause gelaufen meine Wut war natürlich sehr groß auf den MVG.

Antwort durch die zuständige Fachabteilung:

Nach den Heimspielen von Mainz 05 ist am Hauptbahnhof Überwachungspersonal eingesetzt, das fallweise zusätzliche E-Wagen auf den Linien zuweist, falls die Linienfahrten Fahrgäste zurücklassen müssen.

Wir bitten ggf. unsere Mitarbeiter darauf hinzuweisen, falls die Überlastung einer Linienfahrt übersehen wurde.


Ein Fahrgast aus Mainz regt an:

Ich rege an, an der Haltestelle Hindenburgplatz D ein Wartehäuschen mit Bank zu errichten. Alle anderen Haltestellen rund um den Hindenburgplatz sind zumindest mit einer Bank ausgestattet. Das würde vielleicht auch verhindern, dass die Haltestelle zugeparkt wird und man sich beim Einsteigen durch parkende Autos schlängeln muss, wie das häufig der Fall ist. Derzeit ist der Einstiegsbereich sehr eng und unübersichtlich. Ich stehe fast täglich an dieser Haltestelle und beobachte immer wieder gefahrenträchtige Situationen, gerade auch wenn nach Schulschluss viele Schüler einsteigen wollen.

Antwort durch die zuständige Fachabteilung:

Zurzeit ist dort keine Wartehalle vorgesehen. Wir bitten um Verständnis.

Wir werden uns aber erneut mit der Stadt Mainz in Verbindung setzen und eine Abpollerung vorschlagen.


Fahrgast Marlies Schulz aus Mainz regt an:

Da ich ein Jobticket habe u. viel Bus fahre, stört es mich immer wieder wenn ich am Höfchen stehe u. nach Laubenheim mit der Linie 61 od. 63 fahren möchte die aber dann mittags zw. 12:00 +18:00 Uhr im Abstand von 3min. immer die gleiche Endhaltestelle anfahren. Vielleicht kann man dies ändern, es würden sich viele darüber freuen die diese Strecke fahren, ich besonders.

Antwort durch die zuständige Fachabteilung:

Aufgrund der völlig unterschiedlichen Streckenführungen der Linien 61 und 63 ist eine Fahrplanabstimmung nur für die Haltestelle Höfchen nicht möglich. Beide Linien müssen an unterschiedlichen Stellen und im Streckenverlauf mit weiteren Linien koordiniert werden, weshalb die gewünschten Fahrplanmaßnahmen nicht realisiert werden können.

Uns ist bewusst, dass die derzeitigen Fahrplanlagen auf Kritik stoßen, Verbesserungen sind aber nur durch  eine völlige Neuordnung der Linienführungen zu realisieren. Eine umfassende Netzänderung ist im Zusammenhang mit der Inbetriebnahme der neuen Straßenbahnstrecke zum Lerchenberg angedacht.


Ein Fahrgast aus Mainz-Lerchenberg regt an:

Mobilität erhöhen - Kurzstrecke verlängern

a) Wir schlagen vor beim Kurzstreckenticket die "erlaubte "Wegstrecke" von 1500 m auf 2000 m/2500 m zu erhöhen.
b) und von 3 auf 4 Haltestellen

Zum einen, wenn man von den uns zugeordneten "Bergdörfern" von Mainz (Lerchenberg, Drais, Marienborn...) "kurz wo hin will" z. B. Bisher gilt Kurzstreckenticket (1,60 €) 1500 m bis zu 3 Haltestellen.
Also:
L 68: Gutenbergcenter bis Hindemithstr. Lerchenberg
L: 71: Gutenbergcenter bis Hindemithstraße Lerchenberg
L: 70: Kardinal-von-Galen-Straße - Hindemithstraße. Lerchenberg
Aber in die Wilhelm-Quetsch-Straße (Wo: Edeka, Aldi, Lidl, Pocco, Hornbach) sich befinden kommt man nicht hin.

Auch kommt man von der Saarstr. Haltestelle (Friedrich-von-Pfeiffer-Weg) NICHT mit Kurzstreckenticket nach Daniel-Brendel-Straße in Drais!

Für uns "Bergdörfer" (wie wir ja bezeichnet werden) aber angeblich noch zu Mainz gehören, gibt es wenig Möglichkeiten schnell für "kleines Portmonaie" oder "Ortswechsel" sein "Sumpfloch" verlassen zu können.

Und bei den jährlich steigenden Dezember-Preisen (mal in DM umrechnen!) ist es kein Wunder, daß manche sich dann eben eine (oder mehrere?(nette Schwarzfahrt gönnen wie bei Kontrollen beobachtbar (weil kein/nicht genug Geld oder Eltern nix rausrücken).

Wir plädieren daher für Erweiterung Kurzstrecke auf: 2000 m /25000 m und auf bis zu 4 Haltestellen. In der Innenstadt mag man ja laufen können, aber von einem "Bergdorf zum nächsten" (dazwischen Kraftfahrstraße, Landstraße etc.) als Kind, Jugendlicher, Erwachsener, Senior?

Automatisch stellt sich dann auch z. B (ganz unbescheiden) die Frage nach:
- Sammelkarten Kurzstrecke
- Wochenkarte Kurzstrecke

Man sieht ja schon die ablehnende Haltung zu den MVG-Fahrradstationen in unseren "Hoheitsgewässern des Hochgebirges" der Landeshauptstadt. Hinter Coface-Arena endet Mainz, da beginnt wohl schon die Walachei. Und den "Borgopass" haben wir auf Höhe der "Schott-Haltestelle" Lerchenberg. Und am Ende der Daniel-Brendel-Straße Richtung Kisselberg, oder Ober-Olmer-Straße/Edeka in Drais. Vor allem bei Schneeaktionen fragt man sich ob die Postkutsche besser hochkäme (oder eine Tram) als ein röchelnder Bus.

Mobilität erhöhen? In der Innenstadt? Aber nicht bei uns!
- keine MVG-Räder in den Bergdörfern
- Kurzstrecke zu kurz in den Bergdörfern

Antwort durch die zuständige Fachabteilung:

Die MVG ist tariflich in den Rhein-Main-Verkehrsverbund eingebunden und wendet dessen Tarif an. Dieser Tarif gilt dann für alle in Mainz verkehrenden Unternehmen. Da die Kurzstrecke zudem auch in Wiesbaden angeboten wird und Mainz und Wiesbaden ein Tarifgebiet bilden, müsste dieses auch mit Wiesbaden abgestimmt werden.

Aus unseren Erhebungen wissen wird, dass wir mit der Kurzstrecke, Sammel- und Einzelkarte einen sehr guten Mix haben.

Mittlerweile hat MVGmeinRad 102 Stationen. Die MVG bittet um Verständnis, dass neue Standorte außerhalb des Autobahnrings erst 2014 geprüft werden können. Die Verleihzahlen aus dem Jahr 2012 belegen eindeutig dieses Vorgehen. Es hat an den 20 Stationen mit der höchsten Nutzung über 60 % aller Vermietvorgänge stattgefunden. Diese Stationen liegen ausschließlich im Bereich der Innenstadt.


Ein Fahrgast aus Mainz regt an:

Die Sauberkeit der Haltstellen ist nicht immer die beste. In Berlin hat sich die BVG zu der Aktion "rauchfreie Haltstelle" entschlossen. Dies führt meines Erachtens zu einem sauberen Umfeld an den Haltstellen. Anliegend sende ich Ihnen ein Bild der an den Haltstellen angebrachten Plakate. Vielleicht ist dies eine Anregung auch für Mainz oder den ganzen RMV.

Antwort durch die zuständige Fachabteilung:

Die Haltestellen befinden sich in der Regel im öffentlichen Raum. Ein Rauchverbot auszusprechen, gestaltet sich daher recht schwierig. Wir werden trotzdem die Anregung zum Anlass nehmen und mit den zuständigen Bereichen darüber diskutieren.


Fahrgast Martin Eberstaller aus Mainz-Drais regt an:

Ich möchte auf diesem Wege eine Anregung zur Linie 58 - genauer gesagt zur Verbindung der benachbarten Ortsteile Drais und Finthen - liefern:

Da die Linie 55 zwischen diesen Ortsteilen nur bis ca. 20:15 Uhr verkehrt, wäre es wünschenswert, wenn die Linie 58 ab diesem Zeitpunkt über Drais fahren würde. Dies wäre leicht zu machen, da ja zwischen den Haltestellen Kisselberg und Katzenberg keine weitere Haltestelle liegt, die von der 58 angefahren wird. Der "Umweg" über Drais nähme 3 Minuten in Anspruch. Ich denke, viele (vor allem Draiser) würden diese erweiterte Linienführung sehr begrüßen.

Antwort durch die zuständige Fachabteilung:

Die Nachfrage zwischen Finthen und Drais ist nach 21 Uhr zu gering, um den Fahrgästen auf dem Weg nach Wackernheim eine deutlich längere Fahrzeit zuzumuten. Gleichzeitig ist Drais im Spätverkehr unseres Erachtens nach ausreichend durch die Linie 54 versorgt.


Fahrgast Ingrid Weissenborn aus Mainz regt an:

Da ich sehr viel mit Bus und Bahn der MVG unterwegs bin, möchte ich Ihnen an dieser Stelle einige Beobachtungen mitteilen, die Sie vielleicht für Ihre Arbeit verwenden können:

die Beleuchtung an manchen Haltestellen lässt sehr zu wünschen übrig. Das ist nicht nur ein Sicherheitsproblem, sondern macht es zuweilen auch unmöglich, Fahrpläne zu lesen. Diese hängen manchmal außerdem so hoch, dass man als älterer Mensch mit einem Leseteil in der Brille keine Chance hat, sie zu lesen

die elektronische Anzeige in Bretzenheim Bahnstraße ist seit Wochen (!!) defekt.

dass man an den Endhaltestellen wegen der Pause des Fahrers nicht einsteigen darf, habe ich noch in keiner anderen deutschen Stadt erlebt. So steht man bei Schnee und Eiseskälte, bei Wind und Wetter wie ein Bittsteller vor der Tür, die sich 1 Minute vor Abfahrt dann öffnet. Ältere Menschen, zu denen auch ich gehöre, sowie behinderte oder gebrechliche Mitmenschen haben keine Möglichkeit, sich zu setzen, da die Sitze an den Haltestellen meist rar sind und man im Winter auf den eiskalten Metallsitzen nicht sitzen kann und mag. Wäre es nicht möglich, die Türen zu öffnen und dem Fahrer trotzdem seine notwendige Pause zu verschaffen, indem er z.B. ein Schild "Pause" an sein Kassenfenster hängt? Ich glaube, das würden viele Menschen begrüßen.

die Wartehäuschen z.B. am Haltepunkt Hauptbahnhof-West haben nur eine seitliche Glasscheibe. Dadurch steht man, wie zum Beispiel in den letzten Tagen, ohne ausreichenden Schutz vor dem eisigen Wind. Auch bei schräg fallendem Regen bieten sie keinen Schutz
abends und manchmal auch tagsüber stehen an den elektronischen Tafeln Uhrzeiten als Abfahrtszeiten. Das macht wenig Sinn, wenn keine Uhr in der Nähe ist und man bei Dunkelheit seine eigene Uhr nicht ablesen kann.

Gäbe es wohl eine Möglichkeit, die Fahrer in etwas mehr Kundenfreundlichkeit zu schulen? Ich habe großen Respekt vor dem stressigen Job der Fahrer und vor ihrer großen Verantwortung. Aber ich beobachte zuweilen, dass der eine oder andere unwirsch wird, wenn er aussteigen muss, um für einen Rollstuhlfahrer die Rampe zu bedienen, oder dass es keine, eine falsche oder eine unfreundliche und abweisende Antwort gibt, wenn jemand um eine Auskunft bittet. Natürlich habe ich auch schon viele freundliche, hilfsbereite Fahrer erlebt, aber die anderen bleiben halt im Gedächtnis...

es wäre schön, wenn man als Fahrgast baldmöglichst eine Ansage oder Anzeige erhielte, wenn der Fahrplan aus irgendeinem Grund verändert werden muss (Unfall etc.) und zwar an einer Stelle, an der man die Möglichkeit hat, noch an einem Umsteigepunkt auszusteigen, um sein Ziel anders zu erreichen. Wie oft habe ich erlebt, dass die Ansage des Fahrers erst kam, als der Umsteigepunkt bereits hinter mir lag! Oder: ein Fahrer sagt vor einer Haltestelle eine Besonderheit an, lässt dann aber noch Fahrgäste zusteigen, die diese Information nicht haben und nicht bekommen, aber mit der Information gar nicht eingestiegen wären.

Alles, was ich aufgezählt habe ist nicht aus Ärger heraus geschrieben worden. Ich habe für vieles Verständnis. Aber manches könnte man vielleicht auch verändern.

Antwort durch die zuständige Fachabteilung:

Die Lenk- und Ruhezeiten gelten für alle Bus- und Bahnfahrer in der BRD. Wir bitten um Verständnis, dass wir unser Fahrpersonal anhalten, sich entsprechend der gesetzlichen Vorgaben zu verhalten. Aus den Erfahrungen der letzten Jahrzehnte mit der Anbringung und dem Nutzen von Schildern müssen wir mitteilen, dass die meisten Kunden darauf nicht achten und den Fahrer dennoch ansprechen werden. Zudem ist schon mit dem Mehrmaligen Betätigen der Türöffnung- und Schließung die Pause unterbrochen. Der Fahrer könnte ja gerade im Winter die Türen nicht dauerhaft offen lassen.

Bei über 1.000 in Mainz-Wiesbaden eingesetzten Fahrern benötigen wir konkrete Hinweise zum Thema Unfreundlichkeit, damit wir mit jedem konkreten Fahrer sprechen können.

1. Der Defekt am Informationsanzeiger Bretzenheim Bahnstraße ist bekannt und die Ersatzteile zur Reparatur sind bestellt.

2. Die Beleuchtungssituation an vielen Haltestellen ist abhängig vom verfügbaren Strom. Einschränkungen sind aus technischen Gründen leider nicht immer vermeidbar.

3. An vielen Stellen unseres Liniennetzes ist die Pausenzone örtlich verschieden mit der Abfahrtsposition, um den Fahrern eine ungestörte Pause zu ermöglichen. Dies ist aus rechtlichen Gründen notwendig, da für den Fahrer die Betreuung eines betriebsbereiten Fahrzeugs bereits als Arbeitszeit gilt. An der Endstelle Bretzenheim können wir diese Trennung nicht vornehmen, bitten aber um Verständnis wenn sich einige Fahrer an die korrekte rechtliche Regelung halten. Natürlich appellieren wir an unsere Mitarbeiter um kundenfreundliches Verhalten. Das Schild "Pause" würde erfahrungsgemäß von vielen Mitmenschen nicht respektiert.
Natürlich ist der Wunsch nach frühzeitigem Einsteigen verständlich, aber die Fahrgäste schon an der nächsten Haltestelle können auch nicht erwarten, schon einige Minuten früher das Fahrzeug zu besteigen. Andererseits sind unsere Fahrpläne öffentlich zugänglich, so dass bei entsprechender Planung ein zeitnahes Erreichen der Haltestelle vorgesehen werden kann.

4. Aus technischen Gründen ist es derzeit leider noch nicht möglich, dass die elektronischen Anzeiger alle Abfahrten mit Echtzeit anzeigen, aber wir arbeiten an der Problemlösung.

5. Selbstverständlich werden unsere Mitarbeiter zu kundenfreundlichen Verhalten angehalten und entsprechend geschult und auch überwacht. Bei aus Fahrgastsicht besonders unkorrektem Verhalten bitten wir um zeitnahe Information mit Angabe von Datum/Uhrzeit/Linie/Fahrzeugnummer, damit das Fehlverhalten unmittelbar mit dem betreffenden Mitarbeiter besprochen werden kann.

6. In Fällen von Betriebsstörungen ist die MVG einerseits bemüht, den normalen Betriebszustand schnellst möglich wieder herzustellen. Anderseits versuchen wir im Rahmen der personellen Möglichkeiten natürlich die Kunden über die Betriebsänderungen zu informieren. Wir bitten aber um Verständnis, wenn wir bei besonderen Betriebslagen nicht immer den Idealzustand ermöglichen können, da technische oder personelle Bedingungen dem entgegenstehen.


Ein Fahrgast aus Mainz regt an:

Seit über 40 Jahren bin ich Nutzerin der öffentlichen Verkehrsmittel, heißt ich kann auf einen recht langen Erfahrungsschatz zurückgreifen.
Was mir sehr gravierend auffällt (und nicht nur mir!!!), ist die zunehmende Verschmutzung der Sitzpolster.
Das Essen von kompletten Mahlzeiten (es geht nicht um trockene Teile wie beispielsweise ein Bretzel!) - ist die Bahn/der Bus ein Restaurant???? Man stelle sich die Kombination Döner versus Pizza versus Burger etc. mal rein geruchsmäßig vor - da soll einem nicht schlecht werden?
Offene Getränke in Pappbechern - coffee to go etc. - wenn der Fahrer bremsen muss ...  danke für die Dusche!  Habe ich schon live erlebt, Gott sei Dank nicht bei mir!
Laute Walkmans und/oder Telefonate (super, wenn 3 verschiedene Handys klingeln, einer mit Hörschaden und Walkman auf den Ohren neben Ihnen sitzt und ein weiterer Fahrgast gerade seine erotischen Erlebnisse lautstark am Telefon diskutiert)

Es mag jetzt so aussehen, als wäre ich eine Meckertante, von vorgestern etc.  Aber wenn Sie jeden Morgen und Abend froh, sind dass Sie die Fahrt mit Bahn und Bus ohne Kaffeedusche, Würgereiz und Lärmbelästigung absolviert haben und dass Sie als Bonbon einen relativ sauberen Sitzplatz hatten, dann wissen Sie, was ich meine.

Die Fahrer kann man nicht dafür verantwortlich machen, die haben eh alle Hände voll zu tun aber seitdem man meinte, man müsse die Regeln für die Fahrgäste derart aufweichen, dass man alle No Go's zuläßt, die gerade auf so engem Platz wie in Bahn und Bus durchaus einen Sinn machen, macht das Benutzen der öffentlichen Verkehrsmittel keinen Spaß mehr. Manchmal habe ich den Eindruck, es sind nur noch Fahrgäste ohne Anstand und Moral.
Entschuldigen Sie jetzt den Vergleich, aber früher hat ein Schaffner - nicht der Fahrer! - die zur Räson gerufen, die sich daneben benommen oder Verbotenes gemacht haben - heute hängen evtl. Schilder da, die keiner beachtet!

Es ist wirklich schade, die MVG hätte Besseres verdient und bestimmt auch gewollt! Wie lange wollt Ihr noch zusehen, wie unsere Gelder für diese Vandalen und Ungezogenen ausgegeben werden müssen, damit die Braven einigermaßen ordentlich von A nach B kommen, auch ohne eigenes Auto.

Eine treue, aber traurige Nutzerin

Antwort durch die zuständige Fachabteilung:

Wir unterstützen das Ansinnen sehr, sind aber als öffentlicher Nahverkehr für bestimmte gesellschaftliche Entwicklungen nicht verantwortlich und im gewissen Maße daher diesbezüglich auch machtlos.

Die Reinigungsintervalle bei den Sitzen sind im Jahr 2010 verstärkt worden. Eine erneute Ausweitung ist aus wirtschaftlichen Gründen zurzeit leider nicht möglich, das Thema wird aber weiter beobachtet.


Fahrgast Martin Klink aus Mainz-Kastel regt an:

Bus-Terminal am Brückenkopf in Mainz-Kastel:

Nach langer Bauzeit ist das Bus-Terminal auf dem Brückenkopf in Kastel seit knapp über 1 Jahr in Betrieb genommen worden;
es sieht zwar sehr toll futuristisch aus, aber für den Fahrgast an der Basis ist es leider weniger zweckmäßig, wie ich als häufiger Nutzer dieses Umsteigpunktes feststellen musste:

mir scheint, dass die Konstruktion wie ein Trichter auf jede Luftbewegung einwirkt - es zieht dort nach wie vor wie Hechtsuppe! Darüber hinaus sind bei Regen die Sitzgelegenheiten ständig durchnässt, da die Seiten teilweise offen sind. Ich bin der Meinung, für die weit über 1 Million EURO, die das Bauwerk gekostet hat, hätten die Verantwortlichen vorher auf jeden Fall auf dessen Zweckdienlichkeit mehr achten müssen!

Auch die Leerung der Abfallbehälter und die Reinigung müsste hier öfters durchgeführt werden.

Leider ist bis heute bei dem Brückenkopf-Terminal immer noch nicht nachgebessert worden;
mir scheint, der Fahrgast an der Basis hat die hier benannten Mängel weiter hinzunehmen und die dafür Verantwortlichen berührt es nicht, da sie weiter bequem mit dem Auto fahren!

Antwort durch die zuständige Fachabteilung:

Der Bauherr bzw. Eigentümer dieser Haltestelle war und ist die Stadt Wiesbaden. Die Stadt Wiesbaden reinigt diese Haltestelle und entleert die Mülleimer.

Die ELW reinigen den Brückenkopf 2 x pro Woche. Hierzu gehören auch die Treppen Auf- und Abgänge. Gleiches gilt für den Winterdienst welcher nach Bedarf durchgeführt wird.


Ein Fahrgast aus Mainz regt an:

In der Elsa-Brändström-Straße in Gonsenheim, befindet sich der einzige Ticketautomat, wo man am billigsten (die Busfahrt in Mainz ist ja nicht so billig) Fahrkarten erwerben kann, falsch -konnte. Schon lange ist der Automat außer Betrieb. Man kann vermuten die MVG macht hier ein kleines unfaires Spielchen. Oder ist es nicht so?

Antwort durch die zuständige Fachabteilung:

Zunächst stimmt die Aussage nicht. In Gonsenheim gibt es weitere vier Verkaufsstellen u.a. auch für Sammelkarten.

Dennoch stimmen wir zu, dass die Probleme an den Automaten nicht hinzunehmen sind. Daher hat die MVG auch ein neues Bauteil des Herstellers erhalten, das bis Ende März in alle Automaten eingebaut wird. Hiervon erhoffen wir uns eine deutliche Steigerung der Verfügbarkeit der Automaten.
Nicht zustimmen können wir der Vermutung, dass die MVG "unfaire Spielchen" treibt, da wir ein seriöses Unternehmen sind und nur seriöse Unternehmen Konzessionen für den Betrieb von Linien über den Landesbetrieb Mobilität in Speyer erhalten.


Ein Fahrgast aus Mainz regt an:

Die Linie 79 wird nur sehr sporadisch bedient. In den Schulferien fährt ab dem Mombacher Tor zwischen 6.36 Uhr und 12:04 Uhr kein Bus Richtung HBF.
Dabei wird der Bus um 7:42 Uhr eigentlich ganz gut von Fahrgästen (keine Schüler) genutzt, so dass angefragt wird, in wieweit eine Regelung gefunden werden kann, dass auch in den Schulferien zumindest ein Bus in der fraglichen Zeit (7-8 Uhr) verkehren kann.
Die nahe gelegene Buslinie 45 ist um diese Zeit immer sehr mit Studenten belegt.

Antwort durch die zuständige Fachabteilung:

Auf der Linie 79 kommen derzeit nur Busse zum Einsatz, welche aus betrieblichen Gründen zwischen den Betriebshöfen der  MVG oder der ORN und Hauptbahnhof ohnehin wechseln müssen. Daher ist nur ein unregelmäßiges Fahrtenangebot möglich.
Aufgrund der unzureichenden Nachfrage und der Erreichbarkeit anderer Linien ist eine Ausdehnung des Fahrplanangebotes auf der Linie 79 derzeit nicht vorgesehen.


Ein Fahrgast aus Mainz regt an:

Die Werbung auf den Bussen ist sicherlich eine gute Einnahmequelle. Bisweilen ist sie sogar ansprechend bis gut. Bei allen Bemühungen zusätzliche Gelder einzunehmen, sollte allerdings der Hauptzweck nicht in den Hintergrund geraten. Die Fenster sollten nicht für die Werbung genutzt werden. Für Fahrgäste ist dieses Dämmerlicht wenig angenehm. Ich rege deshalb an, die Fenster für den Blick nach draußen frei von Werbung zu halten. Der Hauptzweck der Busse und Bahnen sollte die  angenehme Beförderung der Fahrgäste sein.

Antwort durch die zuständige Fachabteilung:

Wir können Sie natürlich verstehen und auch uns wäre es lieber, die Fahrzeuge in einem begrenzten Rahmen zu bekleben. Leider lässt es aber die Bauart – die Fenster sitzen durch die Niederflurtechnik tiefer – und die wirtschaftlichen Aspekte nicht immer zu. Daher wird es auch weiterhin Fahrzeuge geben müssen, die eine Beklebung der Fenster haben. Letztendlich handelt es sich dabei um Jahreserlöse im hohen sechsstelligen Bereich.
Wir sichern Ihnen allerdings zu, dass es sich gegenüber der jetzigen Anzahl nicht erhöhen wird. D.h. es wird nicht noch mehr Fahrzeuge mit Aufklebern in den Fensterbereichen geben


Ein Fahrgast aus Mainz-Gonsenheim regt an:

Bezüglich der überzogenen Preise und der ständigen grundlosen Fahrpreisanhebungen wird man bei Ihrem Ausschuss sowieso nicht auf offene Ohren stoßen.

Nichts desto trotz würde ich mir wünschen, dass dieses Thema und noch zwei andere bitte diskutiert werden sollten:

- Die Kurzstrecke ist in ihrer aktuellen Form unnötig: Einerseits existiert sie faktisch nicht vor neun Uhr und anderseits steht sie stark in der Konkurrenz zur Sammelkarte. Nun sollten sie bitte nicht sofort auch noch den Preis unermesslich für die Sammelkarte anheben. Denken Sie doch mal über eine Erweiterung der Kurzstrecke nach: Mehr als drei Haltestellen, Wahlweise Stationen oder Entfernung (etwas restriktive Behandlung derzeit), Nutzung vor neun Uhr (berufstätige)

- Der Punkt der mir am meisten am Herzen liegt ist die Zeitkarte / Tageskarte. Wieso gilt diese nicht für 24 Stunden. Oft würde ich gerne nach der Arbeit freitags in die Stadt fahren und am Samstag dann noch die Karte nutzen um auf dem Markt zu fahren. Doch, da die Karte sich erst ab drei Fahrten lohnt und nicht binnen 24 Stunden nutzbar ist, ist sie für mich nutzlos. So verzichte ich wöchentlich komplett auf die Nutzung der ÖPNV und laufe lieber. Im Idealfall sollte sich meiner Meinung nach eine 24 h bzw. Tageskarte schon mit der zweiten Fahrt lohnen. Schauen Sie mal nach Karlsruhe oder jede andere Stadt - das funktioniert tatsächlich!

Statt ständig wegen roter Zahlen die Preise anzuheben, sollten Sie vielleicht probieren neue Kunden durch attraktivere Angebote zu locken.

Das Sammelticket will ich an dieser Stelle dennoch loben. Preis und Leistung passen hier tatsächlich zusammen. Ist Ihnen schon aufgefallen, dass drei Fahrten mit dem Sammelticket billiger sind als die Tageskarte? Damit kann ich sogar noch am Folgetag fahren. Spätestens jetzt sollte Ihnen doch auffallen, dass was mit dem Preissystem nicht stimmt.

Machen Sie sich bitte attraktiv. Der Umwelt zu Liebe!

Antwort durch die zuständige Fachabteilung:

Fahrpreise:
Wir können leider nicht nachvollziehen, wie von "grundlosen Fahrpreiserhebungen" sprechen können.

Sicherlich ist nicht bewusst, dass der öffentliche Nahverkehr defizitär ist. Konkret übernehmen die Stadtwerke Mainz AG als Mutterunternehmen jährlich 15.000.000 Euro Defizit. Es handelt sich also lediglich um eine Steigerung bzw. Stagnation des Kostendeckungsgrades.
Wir verstehen natürlich den Unmut, bitten aber um Verständnis, dass die MVG nicht alleine nur durch Kosteneinsparungen die Investitionen und allgemeinen Kostensteigerungen finanzieren kann.

So ist die MVG selbstverständlich massiv von der Erhöhung der Diesel- und Stromkosten betroffen. Zudem sind zur Zeit folgende Investitionen aktuell (hier ist nur ein Auszug möglich):
- 20 Millionen Euro für neun neue Straßenbahnen
- 12 Millionen Euro für 34 neue Busse
- 5 Millionen Euro für ein neues Intermodales Transport Control System
- Weitere Investitionen: Ausbau dynamische Anzeiger an den Haltestellen, Echtzeitdaten im Internet und auf Smartphones, Neues Vertriebs- und Abrechnungssystem, Ausbau des E-Tickets, Instandhaltung der Gleisanlagen usw.
Die Fahrplanverbesserungen 2013 kosten zudem ca. 300.000 Euro zusätzlich pro Jahr.

Kurzstrecke:
Auch hier können wir Ihre Argumente leider nicht nachvollziehen. Erstens wird die Kurzstrecke auch vor 9 Uhr verkauft und zweitens würden nach Ihren Äußerungen 520.000 Personen im Jahr ein "unnötiges" Produkt kaufen.

Tageskarte:
Eine 24-Stunden-Karte würde eine Tageskarte natürlich ersetzen, d.h. alle Kunden, die aber nur am gleichen Tag fahren würden, müssten mehr zahlen. Bei Kundenumfragen hat sich ganz klar gezeigt, dass die Mehrheit der Kunden eine Tageskarte bevorzugt. Zudem kann dies nur vom RMV als Tarifhoheit umgesetzt werden.

Rote Zahlen:
Wir beziehen uns auf unseren ersten Absatz was die Tarifanpassungen und roten Zahlen angehen, die übrigens zu Beginn der MVG ca. doppelt so hoch waren. Zudem steigen die Fahrgastzahlen der MVG seit zehn Jahren von Rekord zu Rekord, so dass wir in diesem Jahr sehr wahrscheinlich die 50-Millionen-Marke erreichen werden, was für die Größe der Stadt ein sehr guter Wert ist.

Wir bedauern, dass Sie persönlich nicht vom Ausbau der Job-, Kombi- oder  Schülerjahreskarten profitieren, bitten aber um Verständnis, dass wir diesbezüglich daher von Ihrer Aussage Abstand nehmen müssen, keine attraktiven Angebote auszubauen.

Sammelkarte:
Wir freuen uns über das abschließende Lob und ja, es ist uns aufgefallen, dass drei Fahrten mit Sammelkarten günstiger sind als eine Tageskarte. Der Preis der Tageskarte bezieht sich aber auf den Regeltarif für 2,60 EUR, da es die Sammelkarte nur in Mainz-Wiesbaden und nicht im Rest-RMV gibt.


Fahrgast Günter Laufersweiler aus Mainz-Finthen regt an:

Betrifft: Spieltage von Mainz 05

Können an diesen Tagen die Busse nicht näher zum Stadion zum Beispiel bis zum Kreisel, fahren.
Damit wäre Älteren und Gehbehinderten Menschen, die das Stadion besuchen wollen sehr geholfen.
Wenn man sieht wie viele Autos zum Stadion fahren, dann fragt man sich, der öffentliche Verkehrmittel benutzt, wo habe diese Autofahrer all eine Genehmigung her? Zum Beispiel werden die Gästefans vom Bahnhof bis 50m vors Stadion gefahren.

Antwort durch die zuständige Fachabteilung:

Das Verkehrskonzept zur Anbindung der Coface-Arena wurde im Einvernehmen zwischen der Stadt Mainz und dem Verein festgelegt. Dabei waren u.a. allgemeine Sicherheitsaspekte ausschlaggebend. Die MVG kann nur auf den festgelegten Trassen fahren. Wir bitten Kritik an die Stadt Mainz zu richten.


Ein Fahrgast aus Mainz regt an:

Brief bezüglich Linie 65, die an Sonntagen nicht verkehrt und somit wird die Fahrt mit der Linie 62 über Endstelle durchgeführt - allerdings werden die älteren Fahrgäste an der Endstelle des Fahrzeuges verwiesen und finden dies nicht schön.

Antwort durch die zuständige Fachabteilung:

Die MVG möchte dem Vorschlag nicht näher treten, da wir befürchten müssen, dass die Busse unnötig die Strecke fahren, da nur selten eine Fahrgastnachfrage bestehen wird.
Wir haben Verständnis für den Wunsch, können aber in unserer Funktion als Massenverkehrsmittel nicht alle Einzel-Wünsche erfüllen.


Ein Fahrgast aus Mainz regt an:

Brief bezüglich des verkehrswidrigen Parkens an der Haltestelle Berufsschulzentrum Linie 45 mit anschaulichem Foto zur Lösung

Antwort durch die zuständige Fachabteilung:

Zuständig für die Falschparker ist das Verkehrsüberwachungsamt. Ein Haltestellenschild ist rechtlich eindeutig und das Parken unzulässig. Dennoch wurde das Thema weiter geleitet.


Fahrgast Martin Tambour aus Ober-Olm regt an:

Zunächst einmal ein Lob. In den vergangenen Jahren hat sich die Anbindung meines Wohnortes Ober-Olm in die Mainzer Innenstadt mit der damals neu geschaffene Buslinie 68 deutlich verbessert.

Wenn es nach mir gehen würde, hätte ich aber folgende Wünsche gerne erfüllt:

Die Taktfrequenz in den frühen Morgenstunden (zw. 6 und 9 Uhr) und in den Abendstunden (zw 16 und 19 Uhr) in beide Fahrtrichtungen von 20 auf 15 min erhöhen. Der Bus ist insbesondere morgens an der dritten Station in Ober-Olm, an der ich bedingt durch u.g. Gründe einsteige, schon sehr voll.

Mehr Zeitersparnis. Würde erzielt werden, wenn die Durchfahrt durch das ZDF-Gelände entfallen würde. Die Durchfahrt macht keinen Sinn, da sich eine gleichnamige Bushaltestelle mit dem Namen "ZDF" bereits in unmittelbarer Nähe der Haltestelle "ZDF" in der Essenheimer Straße befindet.

Wie oben angefügt, Näheres zur Bushaltestelle "Am Beinestein", Ober-Olm (vierte Station von Kl.-W. aus): Die MVG ist hierfür nicht zuständig, möchte jedoch dennoch meinen Unmut darstellen. Mir ist bereits schon zweimal passiert, dass der Busfahrer an dieser Haltestelle im Dunkeln fast vorbeigefahren wäre, da ich mangels Beleuchtung der Haltestelle nicht vom Busfahrer gesehen werden konnte. Der Weg zur Bushaltestelle ist nicht befestigt (Feldweg) und man hat bei Nässe somit dreckige Schuhe. Vielleicht könnten Sie zu dem letzten Punkt der RNN und der Ortsgemeinde Ober-Olm eine Rückmeldung geben, insofern so vorgesehen und machbar.

Antwort durch die zuständige Fachabteilung:

1. Die Fahrgastzahlen auf der Linie 68 sind leider insgesamt nicht so hoch, dass eine Taktverbesserung aus wirtschaftlichen Gründen zu rechtfertigen ist. Es ist uns natürlich bekannt, dass einzelne Fahrten in den Hauptverkehrszeiten eine hohe Auslastung aufweisen, jedoch bleiben trotz allem keine Fahrgäste deswegen an Haltestellen zurück. Über verbesserte Fahrtenangebote für Orte im Landkreis Mainz-Bingen entscheidet zudem die Kreisverwaltung und muss sich finanziell beteiligen. Die MVG ist alleine im Stadtgebiet Mainz zuständig, Ober-Olm wünscht aber selbständig zu sein.

2. Auf die Durchfahrt durch das ZDF-Gelände wollen wir nicht verzichten, da ansonsten die unmittelbar vor den Hauptpforten des ZDF gelegenen Haltestellen nicht erreicht werden können. Diese Haltestellen wurden eingerichtet, um mobilitätseingeschränkten Personen das Erreichen des ZDF zu ermöglichen. Die beiden Haltepunkte an der Essenheimer Straße sind leider nur über Treppen erreichbar.
Die Durchfahrt durch das ZDF-Gelände verursacht nur eine wenige Sekunden längere Fahrzeit gegenüber der früheren Strecke.

3. Für die Haltestellen in Ober-Olm ist – wie richtig vermutet wird – die Gemeinde Ober-Olm zuständig.


Ein Fahrgast aus Mainz regt an:

Ich möchte eine Anregung einbringen, die mir schon lange am Herzen liegt. Ich vermisse eine große Hinweistafel vor dem Hauptausgang des Hauptbahnhofs, auf der ersichtlich wird von welcher Haltestelle (B,C,D  usw.) welche Linien verkehren und wo diese Haltestellen angeordnet sind.

Die Haltestellenanordnung im Bereich des Hauptbahnhofs (einschl. Hbf. West) ist derzeit leider völlig unübersichtlich. Schon die Einheimischen haben ein Problem, wenn sie einmal eine andere Linie als die gewohnte benutzen wollen. Noch schlimmer ergeht es auswärtigen Zugreisenden.

Ich bin schon oft angesprochen worden, konnte aber leider in den meisten Fällen nicht weiterhelfen. Gerne würde ich auf eine Hinweistafel verweisen, aber die gibt es leider nicht. Und abends hat ja auch das Verkehrscenter nicht mehr geöffnet, auf das man notfalls verweisen könnte. In den meisten Städten (z.B.,  ganz naheliegend,  in Darmstadt) habe ich das vorbildlich vorgefunden und konnte mich bei Ankunft am Bahnhof sofort orientieren.
Für ein fahrgastfreundliches und serviceorientiertes Unternehmen wie die MVG dürfte das doch nicht an den Kosten scheitern.

Antwort durch die zuständige Fachabteilung:

Diese Tafel wollen wir seit 13 Jahren – seit dem Umbau des Vorplatzes. Leider bekommen wir sie aber nicht genehmigt. Wir nehmen es aber zum Anlass, es erneut bei der Stadt Mainz anzusprechen.

Was allerdings nicht ganz stimmt ist, dass es keine Hinweise gibt. An jedem Bussteig hängt mindestens ein Lageplan in einem der Plakatbereiche.


Ein Fahrgast aus Mainz regt an:

Als Kunde der MVG benutze ich täglich die Busse + Bahnen und stelle fest, dass Rücksichtslosigkeit leider in den öffentlichen Verkehrsmitteln alltäglich geworden ist.

Die Anzeige in der Presse "FAIR FÄHRT VOR" wird anscheinend überhaupt nicht beachtet, deshalb möchte ich zwei Anregungen in das Fahrgastgremium einbringen.

1. Sitz zu blockieren: Ich stelle regelmäßig fest, das Fahrgäste auf dem Gangplatz sitzen und den Fensterplatz blockieren. Vor allem in den Stoßzeiten, wenn man die Fahrgäste höflichst darum bittet, ob man sich auf den von ihnen blockierten Platz setzen "darf" erfolgt dies mit einem vorwurfsvollen Blick. Andere Fahrgäste wiederum fragen erst gar nicht. Ist das ein rücksichtsvolles Verhalten den Sitz zu blockieren?

2. Fahrradmitnahme: Auf der Fahrt zum meinem Wohnort nach Finthen benutze ich täglich die Linie 55 und 58 über Universität. Regelmäßig vor allem zu Semesterzeiten, kommt es dass Fahrgäste mit dem Fahrrad am Hauptbahnhof zusteigen trotz dass der Bus voller Leute ist. Das ist den Fahrgästen mit dem Fahrrad vollkommen egal, die anderen Fahrgäste nehmen es hin und man steht im Bus wie "eingepresst" selbst der Fahrer nimmt es ohne Reaktion hin. Kurioserweise in umgekehrter Fahrtrichtung steigt ganz selten jemand mit dem Fahrrad ein. Anscheinend sind die Leute zu bequem den Berg hinauf zu radeln, aber andere Fahrgäste müssen darunter leiden.

Eine positive Anmerkung möchte ich noch geben. Ich habe es ein einziges Mal erlebt, dass ein couragierter Fahrer den Fahrgast mit dem Fahrrad aufgefordert hat das Fahrzeug zu verlassen. Sie können sich natürlich vorstellen, dass es zu einer Diskussion zwischen dem Fahrer und dem Fahrgast mit dem Fahrrad kam. Ich finde der Fahrer hat sich ein Lob verdient und hat sich sehr korrekt gegenüber dem Fahrgast mit dem Fahrrad verhalten, hat aber leider keine Unterstützung im Rücken durch evtl. Hinweise im Bus, die besagen, dass die Fahrradmitnahme bei Platzmangel nicht gestattet ist.

Wie ich es am Anfang erwähnt habe, kennen viele Fahrgäste die Hinweise "FAIR FÄHRT VOR" nicht bzw. nehmen keine Rücksicht auf andere.

Antwort durch die zuständige Fachabteilung:

Die MVG ist nicht für das gesellschaftliche Verhalten der Fahrgäste verantwortlich.

Dies ist der Grund, warum wir vor vielen Jahren die Aktion "Fair fährt vor" mit der Gestaltung eines Busses, Plakaten und Aufklebern sowie Anzeigen und Flyern gestartet haben. Mehr kann die MVG leider nicht tun.

Manchmal ist es so, dass das Fahrpersonal gar nicht mitbekommt, dass ein Radfahrer in einen vollen Bus einsteigt (zum Beispiel am HBF beim Fahrausweisverkauf). Am Besten spricht man den Fahrer direkt an oder weist ihn darauf hin, falls dies möglich ist.


Ein Fahrgast aus Mainz-Finthen regt an:

Als Bürger im Stadtteil Römerquelle, wo es außer einer kleinen Bäckereifiliale keine Geschäfte gibt, habe ich zur Verbesserung des Personennahverkehrskonzepts  einen Vorschlag:

Bei meinen Besuchen in Bad Schwalbach und Breithardt habe ich kleine, wendige Zehnsitzerbusse kennengelernt, die den Personenverkehr zwischen den kleinen Ortschaften in dieser Region in regelmäßigen Intervallen übernehmen. Ich könnte mir für Finthen werktags in der Zeit zwischen 8 und 20 Uhr eine ähnliche halbstündige Kleinbusverbindung zwischen Römerquelle und Katzenberg durch den Ortskern gut vorstellen. An Sonn-
und Feiertagen, sowie wochentags Abend bis 22 Uhr könnte die Taktung einstündig sein. Bewohner von der Römerquelle und vom Katzenberg wären durch diese Linie an den Ortskern mit seinen Geschäften, Ärzten, Apotheken, Post und sozialen Einrichtungen angebunden.  
Start und Ziel ist die Endhaltestelle der Linie 50 auf der Römerquelle.
Verkehrszeit zwischen 8 und 20 Uhr.
Linienführung: Römerquelle: Umsteigemöglichkeit Linie 50
Waldthausenstraße, Am Eiskeller,
Evangelische Kirche: Besucher der Kirche sonntags und des Gemeindehauses
wochentags
Mühltalstraße:  Apotheke, Bäcker, Blumengeschäft
Thüringer Str.: Umsteigemöglichkeit  Linie 51
Gonsenheimer Str./Ecke Aubach,
An der Steige/Ecke Kakteenweg,
Katzenberg, An den Lehmgruben: Alten- und Pflegeheim Pro Vita
Katzenberg A: Umsteigemöglichkeiten Linien 55 und 58
Kurmainzstr. Markthalle: Umsteigemöglichkeiten  Linien 55 und 58,
Geschäfte
Am Obstmarkt, Jungenfeldstr.: Bürgerhaus
Kirchgasse: Kath. Kirche Gemeindehaus, Kloster zur Göttlichen Vorsehung,
Geschäfte
Lambertstr.:  Geschäfte
Flugplatzstr.: Umsteigemöglichkeit  Linien 55 und 58
Ludwig-Schwamb-Str.:  Friedhof
Pfarrer-Autschstr., Rotkehlchenweg,
Goldammerweg, Borngasse,
Huttenstr.  Ev. Kirche:  Gemeindehaus
Waldhausenstr.  Am Eiskeller,
Sertoriusring Tennishalle,
Am Hessendenkmal,
Römerquelle.

Antwort durch die zuständige Fachabteilung:

In Finthen existierte bereits in den 90er Jahren mit der Linie 24 ein entsprechendes Nahverkehrsangebot mit einem Kleinbus. Diese Linie wurde wegen unzureichender Nachfrage wieder eingestellt, da die Fahrgeldeinnahmen bei weitem nicht die Betriebskosten deckten. Auch ein Bürgerbusprojekt, das vor ca. 10 Jahren bestand, wurde wegen organisatorischer Probleme wieder eingestellt.
Im Gegenzug wurde ein Fahrplanangebot mit der Linie 58 eingeführt, welches in Teilbereichen das gewünschte Fahrtenangebot abdeckt.

Eine spezielle Linie mit Kleinfahrzeugen wollen wir nicht verfolgen, da dies zu Mehrkosten wegen der Vorhaltung eines weiteren Fahrzeugtyps führte. Zudem können spezielle kundenspezifische Nachfragespitzen z.B. im Schülerverkehr nicht abgedeckt werden.


Ein Fahrgast aus Mainz-Finthen regt an:

Wir wohnen im alten Ortskern von Finthen und stellen am Wochenende und am späten Abend fest, dass der Ortskern nur schlecht bedient wird. Am Wochenende und am späten Abend fährt die 51 lediglich nur einmal stündlich zur Poststraße. Die Linie 50 fährt dagegen 2x. Haben die Anwohner der Römerquelle eine bessere Fahrgastlobby? Der dunkle Weg nachts ist für Jugendliche und junge Erwachsene von der Römerquelle in den alten Ortskern eine Zumutung. Möglicherweise lassen sich hier die Fahrzeiten anpassen.

Antwort durch die zuständige Fachabteilung:

Die Linie 50 fährt halbstündlich, da im Bereich Römerquelle eine weitaus höhere Fahrgastnachfrage zu verzeichnen ist.
Allerdings wird im Spätverkehr ab 21 Uhr der Bereich Poststraße zusätzlich mit einzelnen Fahrten der Linie 58 und im Nachtverkehr mit der Buslinie 91 angefahren, so dass sich insgesamt aus unserer Sicht keine Benachteiligung ergibt.


Ein Fahrgast aus Mainz regt an:

Ich würde mir wünschen, dass die Jahreskarte Mo-So ganztags für zwei Personen nutzbar wäre. Das würde Ehepaare entlasten und älteren Personen die Möglichkeit geben, unentgeltlich eine Begleitperson z.B. zum Arztbesuch, für Einkäufe oder Behördengänge mitzunehmen.

Das würde die Fahrgastbeförderung ankurbeln und hätte noch den Umweltnutzen „Autos raus aus der Stadt“

Antwort durch die zuständige Fachabteilung:

Wir können natürlich verstehen, dass jeder seine persönlichen Mobilitätsbedürfnisse hat und sich einen entsprechenden Tarif wünscht – dies zeigen uns ja einige Anregungen – wir bitten aber um Verständnis, dass die MVG
1. den Tarif des Rhein-Main-Verkehrsverbundes anwendet und dieser die Tarifhoheit hat und
2. eben nicht für jedes Mobilitätsbedürfnis den genauen Tarif anwenden kann, da dies zu einer Flut von undurchsichtigen Tarifen führen würde, die nicht mehr nur vom (potenziellen) Kunden, sondern auch vom Personal zu verstehen und zu vermitteln wäre.


Fahrgast Ruth Knaf aus Mainz-Finthen regt an:

Folgendes beschäftigt mich schon einige Zeit:
Es betrifft den Sertoriusring in Finthen.
Zwar existiert ein recht guter Fahrplan der Linie 50 ab und zum Sertoriusring (außer nach 20.00 oder gar 22.00).
Ein Problem jedoch empfinde ich darin,  dass dem Sertoriusring lediglich die 50 zur Verfügung steht (der Bus 54? kann da total außer Betracht bleiben, da er ja der Bevölkerung so gut wie gar nichts bringt).
Deshalb rege ich an zu überlegen, ob bei der  Buslinie 64 (Kapellenstraße bis Budenheim und  zurück) der Schwenker in Richtung Finthen, Sertoriusring eingeplant werden kann. Denn so könnte auch das Mombacher Schwimmbad, das ambulante Rehazentrum mit Locomotion und die weiteren Sportstätten sowie der abseits der Breite Straße gelegenen Teile von Gonsenheim ohne sehr großen Zeitaufwand und Anstrengung erreicht werden. Wer kein Auto besitzt, muss derzeit mit der Linie 50 nach Gonsenheim fahren, um vielleicht mit der neuen Linie 47 die vorgenannten Ziele zu erreichen, oder gar bis Zwerchallee, um von dort den nach Gonsenheim fahrenden Bus zu nehmen. Stellen Sie sich mal vor, was das bedeutet für Jugendliche, Ältere und überhaupt.

Antwort durch die zuständige Fachabteilung:

Die Linie 50 bietet mit 4 bis 6 Fahrten stündlich aus unserer Sicht ein ausreichendes und nachfragegerechtes Fahrtenangebot für den Bereich Finthen/Römerquelle an. Mit dieser Linie können an der Haltestelle Gonsenheim/Kapellenstraße  die Linie 47 und 64 und an der Haltestelle Mombach/Zwerchallee die Linien 45, 60, 61, 62 und 63 bequem erreicht werden, wodurch eine Vielzahl von Fahrtverbindungen ermöglicht werden.

Die Linie 64 über den Sertoriusring zu führen hätte eine Reisezeitverlängerung um 8 Minuten für die Fahrgäste auf der Strecke Gonsenheim-Budenheim zur Folge. Die voraussichtlich geringe Nachfrage würde in keinem Verhältnis zur verlängerten Fahrstrecke stehen, zumal mit einmaligem Umsteigen diese Linie gut zu erreichen ist.
Ansonsten steht mir der Linie 58 eine weitere stündliche Busverbindung zur Verfügung.
Eine Ausweitung des Linienangebotes halten wir daher nicht erforderlich.


Ein Fahrgast aus Mainz regt an:

Wenn ich es richtig verstanden habe, ist der Busfahrer dafür verantwortlich, dass die Nummer seiner Linie auf einer Anzeigentafel blinkt. Leider geschieht es immer wieder, dass der Bus schon längst die Haltestelle wieder verlassen hat, aber die Anzeige immer noch blinkt. Fahrgäste die umsteigen müssen, schauen auf die Anzeigentafel, glauben, dass der Bus sofort kommt, steigen aus und warten vergeblich. Das ärgert viele Fahrgäste. Kann man nicht die Busfahrer anweisen, sobald sie an der Haltestelle  a n g e l a n g t  sind, das Blinken abzustellen?

Am Brückenkopf gibt es nicht genug Sitzmöglichkeiten, außerdem wird bemängelt, dass die Holzsitze unbequem und zu hoch angebracht sind. Beim Sitzen wird bei normal großen Menschen die Blutzufuhr zu den Beinen abgeschnitten.

Antwort durch die zuständige Fachabteilung:

Die  Annahme ist falsch, dass der Busfahrer die Zeit abschalten kann. Dies geschieht vielmehr automatisch nach wenigen Sekunden, nachdem das Fahrzeug die Haltestelle verlassen hat. Falls die Zeit länger stehen bleibt, liegt ein technischer Defekt vor, weil das Fahrzeug nicht genau geortet wird oder für das Fahrzeug keine Echtzeitaufnahme möglich ist.

Die Haltestelle Kastel/Brückenkopf wurde durch die Stadt Wiesbaden gebaut. Wir geben die Beschwerden an das dortige Tiefbauamt weiter.

zurück21.05.2013


nach oben